Nicholas Lieou ist einer der innovativsten Designer der Gegenwart (und der kommenden Jahre) ♦︎
Er ist einer der interessantesten und innovativsten Designer. Und er wird mit Sicherheit ein Vorbild für die neue Generation von Juwelieren sein, die derzeit auf höchstem Niveau heranwachsen. Darüber hinaus ist Nicholas Lieou der neue Kreativdirektor für edlen Schmuck bei Chow Tai Fook, einem chinesischen Unternehmen, das vor fast einem Jahrhundert von Chow Chi-Yuen als Goldschmuckgeschäft in Guangzhou, China, gegründet wurde. In den 1930er Jahren erweiterte Chow das Geschäft um weitere Filialen in Macau und Hongkong, wo es heute seinen Sitz hat. Lieou muss das Image der Marke stärken und neue, exklusive Kollektionen kreieren: Seine erste Kollektion heißt Rouge.

Der Designer hat in den letzten Jahren jedoch für seine eigene Marke, Mr. Lieou, gearbeitet. Zuvor studierte er Schmuckdesign am Central St. Martins, dem Royal College of Arts und dem Fashion Institute of Technology in London und New York. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er ab 2015 als Designdirektor für Haute Joaillerie bei renommierten Luxushäusern wie Tiffany & Co. Mit seiner Mischung aus Kulturen, Ethnien und Erfahrungen verkörperte Herr Lieou in gewisser Weise das neue Gesicht der Welt. Der in Hongkong geborene Lieou absolvierte seine Ausbildung in Deutschland, der Schweiz, Singapur und San Francisco. Er verkörpert die perfekte Symbiose grenzenloser Ästhetik und vereint seine Erfahrungen in New York und London, wo er das Royal College of Art absolvierte.

Lieou eröffnete 2019 sein eigenes Modehaus. Seine Karriere hat jedoch schon länger begonnen: Er arbeitete auch für Marken wie Louis Vuitton, Georg Jensen und Shanghai Tang, bevor er 2015 zum Designdirektor für Haute Joaillerie und Sonderanfertigungen bei Tiffany und heute bei Chow Tai Fook ernannt wurde. Eine unglaubliche, rasante und außergewöhnliche Karriere, die er seiner eigenen Arbeit verdankt. Sehr originell, sehr kreativ, sehr bemerkenswert.

Sein Schmuck ist grenzenlos, mit einer kühnen Technik aus Titan, Gold, Diamanten und Edelsteinen. Von Orientalismus keine Spur: Die chinesischen Wurzeln des Designers verschmelzen vielmehr zu einem Stil, der den Minimalismus wie einen ausbrechenden Vulkan ausbreiten lässt, irgendwo zwischen französischem Barock und Rokoko. Es ist kein Zufall, dass er zwei Schmucklinien präsentiert: Minimalist und Maximalist.




