Mehr oder weniger für alle Schmuckmarken (und nicht nur) kommt eine Zeit, in der Inspiration aus der Vergangenheit kommt. Dies ist, was Pomellato mit der Kapselkollektion gewählt hat, die ausdrücklich Memorie D’Archivio heißt. Die 24 Ringe des Maison der Kering-Gruppe sind eine Überarbeitung zweier in den Neunzigern eingeführter Kollektionen, Mora (1996) und Mosaico (1997). Eine Wahl, die der Kreativdirektor von Pomellato, Vincenzo Castaldo, mit der Verwendung von Halbedelsteinen wie Türkis, Onyx, Labradorit, Rutilquarz oder Peridot neben Pavé aus Edelsteinen wie Diamanten oder Smaragden getroffen hat.

Das Aussehen der Mora-Ringe zeigt eine direkte Inspiration von der Frucht: Wie Brombeeren, die an Brombeersträuchern wachsen, sind die Schmuckstücke mit Cabochon-Steinen versehen, die an die Form der Beeren erinnern. Auch bei den Mosaico-Ringen kommen Halbedelsteine im Cabochonschliff zum Einsatz, allerdings in Form von 11 Blasen, die auf der Oberfläche des Roségoldrings platziert sind. Auch hier wechseln sich die Halbedelsteine mit Blasen ab, die mit Diamantpavé bedeckt sind.


