Hochwertigen Schmuck vom Entwurf bis zur Produktion ganz allein herzustellen, ist nicht einfach. Und es ist nicht einmal sehr üblich. Tatsächlich gehören diejenigen, die wie Lunati erfolgreich sind, zu einer immer kleiner werdenden Elite von Juwelieren. Ohne Marken wie Lunati in Valenza, wo das Unternehmen 1937 gegründet wurde, würde die Kunst des Qualitätsschmucks Gefahr laufen, das Erbe nur großer Gruppen zu bleiben, die ihre eigenen Produktionszentren geschaffen haben. Das Haus schafft es jedoch, einen hohen Standard für die Qualität der produzierten Stücke aufrechtzuerhalten, ohne die Philosophie des Gründers Pietro Lunati zu verraten, der das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder Giulio gegründet hat.

Heute wird das Haus von Giovanni Luca Lunati zusammen mit seinem Sohn Gianluigi Lunati geleitet. Die Qualität des Schmucks der Marke ist im Ausland weithin anerkannt, wo Lunati-Juwelen geschätzt und gesucht werden. Während die Qualität gleich geblieben ist, wurde die Aufmerksamkeit auf den ethischen Aspekt an die Zeit angepasst. Lunati kauft jeden Stein ausschließlich von Lieferanten, die sich an das Kimberley Process Scheme halten, das eine ethische und faire Herkunft der Edelsteine garantiert. Ein zunehmend wichtiger Aspekt, insbesondere auf ausländischen Märkten, wo die Regeln des sozialen Zusammenlebens stärker beachtet werden.

Apropos Edelsteine. Die Auswahl der Steine und die Zusammensetzung der Schmuckstücke folgen oft originellen Wegen, wie im Fall der Ringe mit Blumenmotiven, die einen Jade-Cabochon in verschiedenen Farben, dem klassischen Grün, aber auch Honig oder Lavendel, zusammen mit Halbedelsteinen und Diamanten besetzen. Selbstverständlich werden die Schmuckstücke im Valenza-Labor handgefertigt. Blumen und Tiere sind zwei klassische Themen, die sich auch in mehreren Lunati-Kollektionen widerspiegeln, wie Floral, Anemoni, Animalier oder Marin.





