Eine Brosche aus dem späten 19. Jahrhundert sorgte bei der Schmuckauktion für Furore.
Ein 18,695 Karat schwerer Kaschmir-Saphir war der Star der Dorotheum-Auktion. Die mit dem kostbaren Edelstein besetzte Brosche erzielte einen Preis von 779.000 Euro – der höchste Preis, der jemals im Wiener Auktionshaus erzielt wurde. Das Schmuckstück wurde um 1880 von der Wiener Manufaktur Rozet & Fischmeister gefertigt. Der seltene, tiefblaue Saphir machte die Brosche zu einer Sensation und brach mehrere Rekorde: Sie ist sowohl das wertvollste jemals im Dorotheum verkaufte Schmuckstück als auch das teuerste, das jemals in Österreich und Deutschland versteigert wurde.

Die Gebote stiegen bei fast allen Losen im Auktionshaus rasant an: Es war die erfolgreichste Auktion in der Geschichte der Abteilung. Seltene Edelsteine wie kolumbianische Smaragde, burmesische Rubine, Ceylon-Saphire und ein 6.223 Karat schwerer Kaschmir-Saphirring (verkauft für 382.500 €) sowie Diamanten höchster Qualität erzielten hervorragende Ergebnisse. Kreationen renommierter Häuser wie Tiffany & Co., Van Cleef & Arpels, Bulgari und Cartier waren ebenfalls besonders begehrt.


