Die Uhrenauktion schloss mit 91 % verkauften Objekten und einem Gesamterlös von 2 Millionen Euro.
Ein Rekordergebnis für die Uhrenabteilung von Finarte: Die Juni-Auktion erzielte einen Gesamtumsatz von über 2 Millionen Euro, 91 % der Lose wurden verkauft, und der Verkaufswert entsprach 155 % des Startpreises. Dies ist das beste Ergebnis, das die von Alessio Coccioli geleitete Abteilung je erzielt hat. Die Stars der Auktion waren drei legendäre Namen der Schweizer Uhrenindustrie: Patek Philippe, Vacheron Constantin und Rolex. Sie zogen die Aufmerksamkeit der Sammler auf sich und erzielten einige der bedeutendsten Verkäufe der Auktion.

Die Auswahl an Vintage-Uhren von Patek Philippe, darunter einige Raritäten, erzielte positive Ergebnisse: Die Calatrava 1598 Brioche aus den 1940er-Jahren mit Croissant-Bandanstößen, deren Startpreis bei 8.000 Euro lag, wurde für 94.500 Euro verkauft – mehr als das Zehnfache des Schätzpreises. Die Top Hat 1450 mit Saphirglaszifferblatt, Originalarmband und Garantie erzielte ebenfalls gute Ergebnisse und wurde für 85.680 € verkauft (Startpreis: 16.000 €). Eine weitere ikonische Uhr der Auktion war die Calatrava 2431 Flame aus den 1950er-Jahren, die für Freccero individualisiert wurde und von 12.000 € auf 81.900 € stieg. Auch Vacheron Constantin konnte starke Ergebnisse verbuchen, allen voran der rosafarbene Chronograph 4178 mit Pulsometerskala aus den 1940er-Jahren, der für 93.240 € (Startpreis: 20.000 €) den zweithöchsten Preis der gesamten Auktion erzielte. Den Abschluss der Auktion bildete eines der emblematischsten Gehäuse der Marke: die Cornucopia 4695 mit guillochiertem Zifferblatt aus den 1950er-Jahren (Los 185). Ihr Preis stieg von 15.000 € auf über 60.000 €, was das Interesse an den skulpturalen und dekorativen Interpretationen der Schweizer Uhrmacherkunst unterstreicht.

Bei Rolex erzielte das Platinmodell Prince Brancard 971 aus den 1930er-Jahren, dessen Startpreis bei 14.000 € lag, einen Preis von 31.500 €. Dieses Modell wurde damals als „Uhr für distinguierte Herren“ beworben, ist in Platin extrem selten und gilt als echtes Sammlerstück. Der Chronograph Referenz 4313 in Roségold mit zweifarbigem Zifferblatt aus den 1950er-Jahren wurde für 41.580 € verkauft, der Startpreis lag bei 10.000 €.
Der Katalog enthielt einige wahrhaft seltene Stücke, sogar international, ganz im Sinne des Geschmacks und der Auswahl, die wir bei unseren Auktionen stets anzustreben versuchen. Es ist besonders erfreulich festzustellen, dass der Markt – neben den objektiv betrachtet signifikanten und überraschenden Ergebnissen – unsere Philosophie angenommen hat und uns als Maßstab in diesem Bereich anerkennt. Ich bin zuversichtlich, dass diese Auktion auch für zukünftige Kataloge positive Auswirkungen haben wird.
Alessio Coccioli

