Wird Sotheby’s mit der dritten Schmuckauktion von Estée Lauder, die am 9. Dezember in New York stattfindet, an frühere Erfolge anknüpfen können?Zwischen Dezember 2012 und Februar 2013 erreichte das Auktionshaus 6,7 Millionen Euro, auch dank eines sagenhaften 2 Millionen herzförmigen gelben Diamanten, den die Lauders von der Herzogin von Windsor kauften.
Natürlich sind es dieses Mal 44 Stücke und nicht 112 wie in der Vergangenheit, aber eines wird von vielen als eines der schönsten angesehen, die Cartier jemals entworfen hat. Es handelt sich um das Tutti-Frutti-Armband aus dem Jahr 1928. Im Los finden sich jedoch weitere prächtige Exemplare von Harry Winston, Van Cleef & Arpels, David Webb, Buccellati und dem New Yorker Juwelier Oscar Heyman & Brothers. Das berühmte Cartier-Armband, geschätzt zwischen 600.000 und 780.000 Euro, mit Rohrubinen und Smaragden, enthält normalerweise Saphire: Ihr Fehlen lässt darauf schließen, dass es eine Sonderanfertigung war. Dann gibt es noch die Van Cleef-Ohrringe mit zwei großen zentralen braunen Diamanten von 7 bis 8 Karat im Wert zwischen 80.000 und 120.000 Euro. Und wieder die gleiche Signatur für die Ohrringe aus Platin und Diamanten im Brillantschliff mit austauschbaren Anhängern aus Rubinen und Saphiren im Kaliberschliff. Die Schätzung? 160-230 Tausend Euro. Der Erlös aus dem Verkauf wird auf Geheiß seines Sohnes Leonard an die von Estée Lauder gegründete und geleitete Breast Cancer Research Foundation sowie an die Alzheimer’s Drug Discovery Foundation gespendet, zu der auch einige Juwelen gehörten, die seiner Frau Evelyn gehörten.
„Die Suche nach Schönheit ist eine Form des Respekts“, behauptete der Gründer des gleichnamigen Kosmetikimperiums. Der seit jeher nach Ästhetik in all ihren Formen strebt. Sogar im Schmuck.






