Die Schmuckauktion in Mailand präsentierte Edelsteine und Schmuckstücke führender Modehäuser.
Ein burmesischer Saphirring mit 12,26 Karat erzielte bei der Finarte-Schmuckauktion, die mit einem Gesamterlös von 3 Millionen Euro abschloss, den Spitzenpreis von 158.750 Euro. 80 % der Lose wurden verkauft und erzielten 105 % ihrer Schätzpreise. Neben dem burmesischen Saphir wurde ein Rubin von Bulgari für rund 140.000 Euro versteigert.

Das große Interesse an hochwertigen Edelsteinen bestätigt einen etablierten Trend auf dem internationalen Markt, wo Herkunft, Seltenheit und gemmologische Qualität zunehmend den Auktionserfolg beeinflussen. Dieses Ergebnis spiegelt sich deutlich im hitzebeständigen Rubinring mit 5,20 Karat wider, der bis zu 82.550 € erzielte und zu den überraschendsten Funden der zweitägigen Auktion zählte, sowie im Burma-Rubinring aus 18-karätigem Weißgold mit einem ovalen Rubin von ca. 3,40 Karat und einer Diamantenfassung von insgesamt ca. 2,00 Karat, der für 31.750 € verkauft wurde (Schätzpreis: 1.000 €).
Clara Arata, Leiterin der Schmuckabteilung von Finarte, Mailand

Zu den gefragtesten Marken zählen Bulgari, Cartier, Van Cleef & Arpels und Buccellati, die allesamt beachtliche Umsätze über verschiedene Epochen und Stile hinweg erzielten. Auch das Interesse an traditionsreichen italienischen Marken war groß, wie der Erfolg des Cazzaniga-Türkisarmbands beweist. Ein Solitärring aus der Cartier Ines Kollektion, besetzt mit einem 3,09 Karat schweren, F-farbenen, rechteckig geschliffenen Diamanten mit achteckiger Kante, erzielte einen Preis von 38.100 €. Ein Ring mit einem 6,94 Karat schweren Brillanten wurde zum gleichen Preis verkauft.

Großartige Vintage-Schmuckstücke und Vintage-Marken erfreuen sich dank ihrer stilistischen Identität, ihrer hochwertigen Verarbeitung und ihres hohen Wiedererkennungswerts weiterhin großer Beliebtheit bei Sammlern. Der Markt bevorzugt zunehmend ikonische und zeitlose Stücke, wie beispielsweise die Ergebnisse von Bulgari zeigen: Die Groumette-Halskette aus Gelbgold und Holz erzielte 46.990 €, der Ring mit einem 4,02 Karat schweren, D-farbenen Diamanten im Ovalschliff 63.500 €.
Vittoria Tomasini, Leiterin der Schmuckabteilung von Finarte in Rom

Cartier präsentierte eine Auswahl an Schmuckstücken aus verschiedenen Epochen und Ateliers des Hauses: Die in London gefertigte Cluster-Halskette mit zentralem Diamantknoten erzielte einen Preis von 58.420 €. Ein Ring aus der in Paris hergestellten Bombè-Kollektion wurde für 69.850 € verkauft. Ebenfalls vertreten war die C de Cartier-Linie mit ihrer eleganten, vollständig mit Diamanten besetzten Choker-Halskette, die für 41.910 € den Besitzer wechselte, sowie die markante Maillon Panthère in Gelbgold mit ihrem zeitlosen Art-déco-Gliedermotiv, die 48.260 € einbrachte. Schließlich wurden Buccellatis Armreif mit Granaten für 22.860 € und der seltene gewölbte Ring mit Diamanten für 17.780 € versteigert.

