Zeitmesser zur Versteigerung, darunter einzigartige Stücke: Eine Gelegenheit für Sammler und Liebhaber.
Am 4. Juni 2026 findet in Mailand eine Auktion mit Armbanduhren und Sammlerstücken statt, die Sie nicht verpassen sollten. Il Ponte Casa d’Aste bietet rund einhundert sorgfältig ausgewählte Stücke an, die die bedeutendsten Werke internationaler Uhrmacherkunst repräsentieren. Eine exklusive Reise durch die Welt traditionsreicher und unabhängiger Uhrenmanufakturen, in der Seltenheit, technische Raffinesse und ästhetische Perfektion ein hochkarätiges Angebot an Sammlerstücken prägen.
Unter den herausragendsten Stücken sticht eine außergewöhnliche Kreation von Girard-Perregaux hervor: die Referenz 9960 in Weißgold (Los 1098, Schätzpreis 30.000–60.000 €). Sie ist das einzige Exemplar, das jemals in dieser Ausführung auf dem Markt angeboten wurde. Als Teil einer streng limitierten Auflage, die 1998 in der Manufaktur La Chaux-de-Fonds entstand und von der nur etwa 20 Exemplare in verschiedenen Edelmetallvarianten gefertigt wurden, zählt sie zu den größten Meisterleistungen des Hauses. Die Uhr vereint einen ewigen Kalender und eine Minutenrepetition – zwei der komplexesten Komplikationen – in einem formschönen Tonneau-Gehäuse. Das Zifferblatt, dessen Geometrie streng durchdacht ist und das mit astronomischen Anzeigen versehen ist, harmoniert perfekt mit dem fein veredelten Uhrwerk, das durch den Saphirglasboden sichtbar ist.

Ebenso faszinierend ist die Patek Philippe Nautilus Jumbo, Referenz 3700/11 JA (Los 1100, Schätzpreis 30.000–60.000), eine der ikonischsten Interpretationen des Designs von Gérald Genta. Die Kombination aus Stahl und Gelbgold unterstreicht den sportlich-eleganten Charakter des Modells, während das berühmte horizontal gerippte Zifferblatt und das ultraflache Kaliber 28-255 C seine Bedeutung als Meilenstein in der Geschichte der modernen Uhrmacherei festigen. Diese heute besonders begehrte Konfiguration verkörpert die Identität der ersten Nautilus-Generation.

Bemerkenswert ist auch die seltene Portugieser Minutenrepetition von IWC Schaffhausen in Platin (Los 1097, Schätzpreis 23.000–46.000), die 1995 in nur 50 Exemplaren gefertigt wurde. Dank der durch einen seitlichen Schieber aktivierten Minutenrepetition und des historisch inspirierten Handaufzugskalibers vereint die Uhr perfekt Neo-Vintage-Ästhetik und technische Raffinesse. Das 42-mm-Gehäuse, das den Originalproportionen von 1939 näherkommt, trägt zu einer zurückhaltenden und zeitlosen Eleganz bei.

Der Katalog präsentiert außerdem eine raffinierte Kreation von Vacheron Constantin (Los 1090, 12.000–18.000 £), ein Beispiel für das ultraflache Design der 1970er- und 1980er-Jahre. Das mit Diamanten besetzte Goldgehäuse rahmt ein außergewöhnlich feines, skelettiertes Uhrwerk auf Basis des Kalibers 1003 ein – eines der flachsten jemals gefertigten Uhrwerke und Ergebnis der historischen Zusammenarbeit mit Jaeger-LeCoultre. Es ist ein harmonisches Zusammenspiel von technischer Virtuosität und ornamentaler Eleganz.

Die „Crazy Color Dreams“ von Franck Muller (Los 1065, 3.000–6.000 £) interpretiert das Konzept der Zeit auf zeitgenössische und unkonventionelle Weise. Mit ihrer berühmten „Crazy Hours“-Komplikation, bei der die Zeit nichtlinear abgelesen wird, und einem Zifferblatt mit lebendigen Farben verwandelt diese Uhr die Uhrmacherkunst in eine freie und bewusst unkonventionelle Ausdruckssprache. Ergänzt wird die Auswahl durch weitere attraktive Modelle von Rolex, Audemars Piguet, Patek Philippe und Bulgari, darunter ikonische Stücke und erschwinglichere Referenzen – ideal für alle, die eine prestigeträchtige Uhr tragen möchten, ohne auf Qualität und Charakter zu verzichten.
Armbanduhren und Sammlerstücke
Auktion: 4. Juni 2026
Besichtigung: 22., 23. und 24. Mai 2026 (10:00–13:00 Uhr, 14:00–18:00 Uhr)
Ort: Palazzo Crivelli – Via Pontaccio 12, 20121 Mailand
