Die Schmuckstücke von Luna Scamuzzi, Gründerin des Mailänder Labels Lucifer Vir Honestus.
Luzifer, ein ehrlicher Mann: Wer würde so etwas schon behaupten? Die Antwort lautet: Luna Scamuzzi, die 1999 zusammen mit ihrem Ehemann Paolo Mandelli Lucifer Vir Honestus gründete, eine Schmuckmarke, die heute weltweit, von Mailand bis Miami, USA, erhältlich ist. Der Name des Hauses ist, um es gleich vorwegzunehmen, das Pseudonym des ersten Goldschmieds, der im Mittelalter in Mailand lebte. Doch es ist kein teuflischer Name: Die Idee dahinter ist, dass Luzifer, wie sein Name schon andeutet, bevor er zum Teufel wurde, ein Lichtbringer war, ein Symbol der Inspiration, die aus der Dunkelheit emporsteigt.

Ein ungewöhnliches Pseudonym, das die Designerin während ihres Architekturstudiums entdeckte. Der Schmuck von Lucifer Vir Honestus steht für avantgardistisches Design. Keinesfalls teuflisch, aber auch nicht traditionell: eher massive Schmuckstücke, die an Metallskulpturen erinnern, die sich wie höllische Feuerzungen winden. Tatsächlich sind sie ein echter Hingucker und gleichzeitig angenehm zu tragen. Jedes Stück wird in Handarbeit im Wachsausschmelzverfahren im Mailänder Atelier gefertigt. Die Designerin entwirft die Stücke nicht, sondern formt das Wachs direkt mit ihren Händen und kreiert daraus die Schmuckstücke. Lucifer Vir Honestus ist mittlerweile auch eine Modemarke.





