Die neue Kollektion des in Istanbul ansässigen und in London ausgebildeten Juweliers.
Der türkische Designer Arman Suciyan hat eine Hyperbarock-Kollektion entworfen. Sein Ziel: die Rolle der Natur als Künstlerin und Handwerkerin zu interpretieren. Suciyans skulpturaler Ansatz beim Design und der Herstellung seiner Schmuckstücke ist von den Gravuren des deutschen Zoologen Ernst Haeckel und dem scheinbar unmöglichen Möbiusband inspiriert. Indem er die normalerweise winzige Struktur der Radiolarien für das menschliche Auge sichtbar macht, erinnert uns Suciyan, wie Haeckel schrieb, daran, dass „der Mensch nicht über der Natur, sondern in der Natur steht“.

Die Ringe, Ohrringe, Manschettenknöpfe und Halsketten der Kollektion sind, kurz gesagt, philosophisch inspiriert. Was das Auge wahrnimmt, sind die Kurven des Schmucks, wie beispielsweise bei dem Ring mit rosa und hellgrünen Saphiren, gefasst in einem 18-karätigen Rotgoldband. Im Zentrum des Rings präsentiert Suciyan einen einzelnen, 3,18 Karat schweren, birnenförmigen rosa Turmalin. Arman Suciyans Werdegang ist nicht an die türkische Tradition gebunden, obwohl er als junger Mann im Istanbuler Basar als Goldschmied an der Seite von Misak Toros, dem Spross einer türkisch-armenischen Familie in vierter Generation mit langer Juweliertradition, begann. Anschließend besuchte er das Kent Institute of Art & Design in Großbritannien und arbeitete in London für Stephen Webster. Nach seiner Rückkehr nach Istanbul widmete er sich seinem eigenen Label.



