Die neue Kollektion des Hauses greift das Kaviar-Motiv für Schmuck aus Gold und Edelsteinen auf.
Kaviar, die kleinen, köstlichen Störeier, ist auch ein von Buccellati häufig verwendetes Dekorationsmotiv. Nun wird diese Anordnung kleiner Kugeln, die Flächen oder auch sphärische Volumen bilden, zum Leitmotiv der Muse-Kollektion des Mailänder Hauses. Der stilistische Schlüssel des Kaviar-Stils ist seit jeher charakteristisch für Buccellati. Eine seiner schönsten Ausprägungen findet dieses Design im Krater der Musen von 1981, einem Werk von Gianmaria Buccellati. Mit seiner Kombination aus Silber, Gold, Jade und Saphiren wird er gemäß der Bezeichnung für diese Art von Keramik im antiken Griechenland als Krater bezeichnet. Die Vase ist heute Teil der Gianmaria Buccellati Stiftung.

Auch der Name der Kollektion verweist auf die altgriechische Kultur. Die Musen waren weibliche Gottheiten der Mythologie: neun Schwestern, Töchter des Zeus und der Mnemosyne (der Erinnerung), die das höchste Ideal der Kunst verkörperten, verstanden als Wahrheit. In dieser Kollektion überträgt Andrea Buccellati den Mythos in die Welt des Schmucks. Anhänger, Armbänder, Manschettenknöpfe, Ohrringe und ein Ring zeigen das Kaviar-Motiv mit Rubinen, Saphiren und Tsavoriten: Jeder Stein ist sorgfältig ausgewählt und gefasst, fast so, als wolle man die kostbare Körnigkeit von Kaviar nachempfinden.



