Faraone Casa d’Aste in Mailand versteigert am 27. Mai in drei Sitzungen – einer vormittags und zwei nachmittags – 334 Lose per Live-Streaming. Es handelt sich um Vintage-Schmuck mit Naturperlen und kostbaren Stücken renommierter Maisons wie Bulgari sowie Designeruhren und -taschen. Bei Vintage-Schmuck erfreut sich das späte 19. und frühe 20. Jahrhundert weiterhin großer Beliebtheit. Der Katalog präsentiert vier Stücke aus dem Besitz der Schweizer Adeligen Dora von Willer, die im frühen 20. Jahrhundert lebte und für ihre Eleganz und ihr Engagement im gesellschaftlichen und kulturellen Leben ihrer Zeit bekannt war. Die Schmuckkollektion besteht aus einzigartigen Stücken, darunter Ringe, Halsketten und Ohrringe aus edlen Materialien. Aus dieser Sammlung, die in der Ausstellung „Il Gioiello Italiano del XX Secolo“ im Museo Poldi Pezzoli in Mailand gezeigt und von der Schmuckhistorikerin Melissa Gabard kuratiert wurde, versteigert Faraone Casa d’Aste das Settepassi-Collier und eine Mario Buccellati-Halskette. Beide werden für ihre elegante Verarbeitung geschätzt und sind im offiziellen Katalog der Ausstellung enthalten. Unter den Vintage-Schmuckstücken wird auch eine Brosche aus Roségold und Silber aus dem späten 19. Jahrhundert mit einem ovalen Rubin von ca. 7,35 Karat und runden Diamanten von insgesamt ca. 13 Karat angeboten.

Zu den Highlights der Auktion zählt auch eine Auswahl von Losen mit Perlen, angefangen mit einem Platinring mit einer natürlichen weißen Salzwasserperle in Gelbton von etwa 11 Millimetern und zwei Diamanten im Baguetteschliff, einem Paar Ohrringen aus Gelbgold und Silber mit natürlichen weißen Perlen und Diamanten im Altschliff von etwa 5,50 Karat und einem Paar Ohrhängern aus Weißgold, verziert mit Diamanten im Altschliff von 2,10 Karat und zwei natürlichen Salzwasserperlen in Tropfenform von etwa 19 Millimetern. Ein Ring aus Gelbgold und Silber schmückt eine natürliche weiße Salzwasserperle von etwa 10 Millimetern, umgeben von Huit-Huit-Diamanten, einem besonderen Rundschliff für Edelsteine. Zwei Weißgoldringe: einer mit einem ovalen Burma-Rubin (6,18 Karat), umgeben von Diamanten (insgesamt ca. 2,15 Karat), und einer mit einem kissenförmigen Ceylon-Saphir (16,88 Karat), umgeben von Diamanten (insgesamt ca. 8,70 Karat).

Die Auswahl an Designerschmuck umfasst eine Halskette aus der Boule-Kollektion mit passendem Armreif, eine aus der Bulgari Bulgari-Kollektion in Gelbgold mit einer Doppelkette mit Onyx-Abstandshaltern sowie eine Celtaura-Halskette mit Peridot, Turmalin, Quarz, Topas und weißen Zuchtperlen, ebenfalls aus dem römischen Haus. Ebenfalls versteigert werden Schmuckstücke von Cartier, Buccellati, Vhernier und Tiffany sowie Vintage-Raritäten wie eine modulare Pomellato-Halskette aus den 1980er-Jahren in Gelb- und Weißgold mit Granaten und Diamanten. Dazu gesellt sich eine Demi-Parure mit Bandkette und Ohrhängern, besetzt mit Diamanten von insgesamt ca. 17,30 Karat und Rubinen von 26,90 Karat.

Faraones Auktion bietet auch Armbanduhren, darunter eine Bulgari Tubogas aus den 1970er-Jahren in Gelbgold und brüniertem Stahl mit einem mechanischen Jager-Le-Coultre-Uhrwerk mit Handaufzug. Es folgt eine Rolex Daydate Ref. 1803 aus dem Jahr 1968 in 18 Karat Gelbgold. Besonders reizvoll ist auch eine Cartier Montres Pasha Ref. 1023 aus den 1990er-Jahren mit einem Gehäuse aus 18 Karat Gelbgold, einem Zifferblatt aus Lapislazuli und einem Lederarmband. Abgerundet wird die Auswahl durch eine Breguet Marine Ref. 3401BA mit Gelbgoldgehäuse, Lederarmband und diamantbesetzter Lünette. Eine außergewöhnliche Gelegenheit, in Schönheit zu investieren – in wertvolle Objekte, die Zeit und Mode überdauern und langfristig an Wert gewinnen.


