Bracciale della collezione Ad Orientem in oro, osso, diamanti zaffiri rosa e rubini by Nardi
Bracciale della collezione Ad Orientem in oro, osso, diamanti zaffiri rosa e rubini by Nardi

Schmuck auf der Brafa 2026

Auf der Brafa in Brüssel werden neben Antiquitäten und Kunst auch antiker und Designerschmuck präsentiert.

Die Brafa, Brüssels Messe für Kunst, Antiquitäten und Schmuck, feiert ihr 71-jähriges Jubiläum. Die neue Ausgabe findet vom Sonntag, den 25. Januar, bis Sonntag, den 1. Februar, statt. Knapp 150 Galerien aus 18 Ländern werden vertreten sein. Im vergangenen Jahr lockte die Messe über 72.000 Besucher an – ein Besucherrekord, den die Organisatoren dieses Jahr wiederholen möchten. Die meisten Aussteller präsentieren Möbel, Gemälde, Skulpturen und Designobjekte sowie Vintage- und Designerschmuck.

Collier art déco, circa 1920-1930 in platino, smeraldo e diamanti
Halskette im Art-déco-Stil, ca. 1920–1930, Platin, Smaragd und Diamanten

Von keltischen Torques bis zu ägyptischen Halsbändern, von Renaissanceperlen bis zu Art-déco-Kreationen: Die Halskette zählt zu den ältesten und vielseitigsten Schmuckstücken und ist seit Jahrhunderten ein Symbol für Status, Eleganz und Identität. „Den Hals zu schmücken ist eine Geste, die die Menschheit seit prähistorischen Zeiten begleitet“, betont Beatrix Bourdon, Direktorin der Brafa Kunstmesse. „Die Halskette, ein zartes Symbol des Schutzes und zugleich ein ausdrucksstarkes Schmuckstück, offenbart das universelle Bedürfnis, Macht und Schönheit sichtbar zu machen. Ein Besuch bei Brafa genügt, um die ganze Vielfalt der Schmuckstücke aus allen Epochen zu erfassen.“
Collier art noveau in oro, diamanti, smalto e vetro di René Lalique
Halskette im Jugendstil aus Gold, Diamanten, Emaille und Glas von René Lalique

Von René Lalique beispielsweise gibt es eine Jugendstil-Halskette aus Gold, Diamanten, Emaille und Glas, die um 1905 in Paris entstand und von Epoque Fine Jewels angeboten wird. Die Halskette besteht aus sechs fünfeckigen Platten aus geformtem, bernsteinfarbenem Glas und zeigt verschlungene Distelblüten und geschwungene, mit Diamanten besetzte Dornen, verziert mit gelber und brauner Emaille. Kleine, ebenfalls mit Diamanten besetzte Blütenmotive aus orangefarbenem Glas vervollständigen das Ensemble. Das Schmuckstück, das in seinem originalen Lalique-Etui vom Place Vendôme aufbewahrt wird, verkörpert den symbolischen und naturalistischen Geist des Jugendstils.
Gancio per collana di Cartier, circa 1970
Halskettenverschluss von Cartier, ca. 1970

Ebenfalls aus dem frühen 20. Jahrhundert stammt das außergewöhnliche Art-déco-Amulett von Pauline’s Jewellery Box: eine Halskette aus Platin, Smaragd und Diamanten, gefertigt in Frankreich zwischen 1920 und 1930. Das Herzstück bildet ein 13,44 Karat schwerer, birnenförmiger kolumbianischer Smaragd, der von Diamanten aus alten Minen mit einem Gesamtgewicht von ca. 3 Karat umgeben ist. Das Spiel leuchtender Kontraste unterstreicht die geometrische Eleganz des Art déco.
Spiella di Boucheron in oro 18K con turchesi cabochon, rubini, zaffiri, diamanti, smeraldi
Brosche von Boucheron aus 18-karätigem Gold mit Cabochon-Türkisen, Rubinen, Saphiren, Diamanten und Smaragden

Die Castellani-Halskette von Véronique Bamps stammt aus dem 19. Jahrhundert. Um 1870 entstanden, erinnert sie mit ihren vergoldeten Weinblattfransen und weißen Glastrauben an die Archäologie der Goldschmiedekunst: eine Hommage an das Erbe antiker Kunst, die mit römischen und pompejanischen Vorbildern in Dialog tritt. Der exquisite Cartier-Halskettenverschluss, präsentiert von Cabinet of Curiosities – Honorable Silver Objects, stammt aus den 1970er-Jahren: 18-karätiges Gelbgold, Diamanten und Onyx vereinen sich zu einem Schmuckstück von raffinierter Schlichtheit. Ursprünglich von einer belgischen Familie in Auftrag gegeben, rückt es nun wieder in den Fokus internationaler Sammler.
Orecchini della collezione Ad Orientem in oro, madreperla, diamanti  e rubini by Nardi
Ohrringe aus der Kollektion „Ad Orientem“ von Nardi aus Gold, Perlmutt, Diamanten und Rubinen

Nicht weniger bedeutend ist die italienische Präsenz. Die 1982 gegründete Galerie Barbara Bassi in Cremona bringt Halsketten und Meisterwerke von Buccellati, Bulgari und Chaumet nach Brüssel, ebenso wie eine kostbare Sammlung von Künstlerschmuck – wahre tragbare Skulpturen von Melotti, Arman, Pomodoro und Picasso. Vkd Jewels von Aimée & Fleur van Kranendonk Duffels, mit Boutiquen in Mailand, besticht durch seine Halsketten und Vintage-Kreationen von seltener Eleganz, die mit viel Gespür für ihre kulturelle Bedeutung präsentiert werden. Schließlich bezaubert Nardi di Venezia, seit 1926 eine Institution auf dem Markusplatz, weiterhin mit seinen Halsketten und Schmuckstücken, die Goldschmiedekunst und venezianische Tradition vereinen.
Collana di Van Cleef & Arpels in oro, circa 1990
CGoldene Halskette von Van Cleef & Arpels, ca. 1990

BRAFA ART FAIR 2026
Sonntag, 25. Januar – Sonntag, 1. Februar 2026
Brussels Expo, Pl. de Belgique 1, Brüssel
Öffnungszeiten: 11:00–19:00 Uhr (donnerstags bis 22:00 Uhr)
Eintritt: 25 €, unter 16 Jahren frei, 10 € für Jugendliche von 16 bis 26 Jahren.
Katalog: 20 €.
Informationen und Tickets: www.brafa.art

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