Neuigkeiten von der Baselworld (27. März – 3. April 2014): Die Schweizer Uhrenexporte stiegen in den ersten beiden Monaten des Jahres 2014. Die Krise liegt hinter uns, es zirkuliert mehr Geld in der Welt. Man kann daher davon ausgehen, dass die Zeiten auch für Schmuck günstig sein werden. Die große Basler Veranstaltung, eine Woche lang die absolute Hauptstadt der Symbole Luxus, Uhren und Schmuck, mit 100.000 Besuchern, 1.400 Ausstellern und 3.500 Journalisten (einschließlich Gioiellis.com-Korrespondenten) wird eine der wichtigsten der letzten Jahre sein: Es reicht aus, davon auszugehen, dass 80 % des weltweiten Umsatzes der Branche von auf der Messe vertretenen Unternehmen generiert werden. Es war eine große Gruppe Italiener anwesend, von einfachen Marken wie Brosway über Luxushandwerker wie Italian Design bis hin zu Vertretern des in Vicenza hergestellten Designs wie Pasquale Bruni. Ganz zu schweigen von den großen (ehemaligen?) italienischen Modehäusern wie Bulgari. Was die Wirtschaftsdaten betrifft, so Jon Cox, Analyst bei Kepler Chevreux: „Was die Nachfrage betrifft, wird diese Ausgabe der Baselworld sicherlich eine der unsichersten sein, nachdem sich der Sektor aufgrund des Rückgangs in China verlangsamt hat.“ Auch hier gilt, so der Experte, dass China +1,9 % verzeichnete, aber dies sei eine deutliche Verlangsamung des Wachstums im Vergleich zu +10,9 % im Jahr 2012. Die Käufe in Hongkong, dem wertmäßig wichtigsten Markt, seien rückläufig (-5,6 %). Insgesamt verzeichnete China einen Rückgang der Käufe von Schmuck und Uhren um 12,5 %. Glücklicherweise gibt es die Vereinigten Staaten, wo der Umsatz um 2,4 % stieg, und die europäischen Märkte (aber nicht Frankreich). Ein Trend, der durch erste Daten aus dem Jahr 2014 bestätigt zu sein scheint.


