Van Cleef & Arpels gehört zu den Schmuckhäusern, die bei der Auswahl der Edelsteine große Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ein Zeugnis dieser besonderen Haltung ist die Ausstellung Pierres précieuses, die im Muséum national d’Histoire naturelle in Paris eröffnet wurde und bis zum 14. Juni 2021 andauert. Die Arbeit von Van Cleef & Arpels trägt den Titel Rocher aux merveilles und konzentriert sich auf die Kontrast zwischen rauen Steinen und hohem Schmuck. Zu den neun Schmuckkreationen von Rocher aux Merveilles gehören Ring, Clip, Anhänger, Ohrringe und Armband.
Der überraschendste Aspekt der Ausstellung ist nur der Beitrag des Pariser Maison, das einen großen Rohstein aus Lapislazuli von 6,2 Kilogramm verwendete, der wie ein Berg aussieht und auf einer 13 Kilogramm schweren blauen Quarzplatte neben einem Turmalinwald ruht Kristalle für 2.171 Karat und mit einem kleinen Schatz an hohem Schmuck: ein Drache, ein Einhorn, zwei Feen, Blumen und eine Kaskade aus Diamanten und Saphiren. Das Ganze ist eine Miniatur-Märchenlandschaft. Eine Atmosphäre, die in der Tat eine der wiederkehrenden Inspirationen in den Schmuckkollektionen von Van Cleef & Arpels ist.
Die Herstellung dieser kleinen Welt aus edlem Schmuck umfasste das Schnitzen der Feen und des Einhorns in Wachs, das Schneiden der Steine, das Zusammenbauen, das Herstellen von Schmuck, das Setzen und Polieren. Insgesamt waren fast 6.400 Arbeitsstunden erforderlich, davon über 4.700 Stunden Schmuck, 1.200 Stunden Abbinden und 500 Stunden Polieren.



