Die Grenzen der Technologie können die Welt des Schmucks radikal verändern: Es gibt bereits diejenigen, die virtuelle Halsketten entworfen haben. Die Idee stammt von einer Gruppe polnischer Designer unter dem Namen Neclumi. „Wir gehen davon aus, dass tragbare Projektionen und projektionsbasierter Schmuck innerhalb weniger Jahre Realität werden“, heißt es auf der Website. Kurz gesagt, kein Gold, nur leichte Wellen. Das Video, das Sie sehen, zeigt vier verschiedene Modelle leuchtender Halsketten. Sie werden von einem kleinen tragbaren Projektor, einem sogenannten Pikoprojektor, erzeugt. Das Design ist in der Lage, auf die Bewegung des Körpers oder die Umgebungsgeräusche oder das Schwanken durch Schritte zu reagieren. Der Designer Jakub Koźniewski erklärt, dass der Projektor vorerst ein HDMI-Kabel benötigt, er aber an einer eigenständigen (kabellosen) Version mit einem kleineren Projektor arbeitet. Kurz gesagt, zum Tragen der Halskette muss man zum jetzigen Zeitpunkt mit einem Gerät verbunden sein, was das Mitnehmen nicht sehr bequem macht. Zudem ist der Projektor etwa so groß wie ein iPhone. Doch die Designer versichern, dass der Pikoprojektor immer kleiner werden soll. Auch hier könnte laut Koźniewski der Projektor, der im Inneren auch über ein Gyroskop und einen Beschleunigungsmesser verfügt, zu einem Modeobjekt werden. Die Designgruppe ist derzeit auf der Suche nach interessierten Schmuckherstellern. Wenn Ihnen die Idee gefällt, machen Sie weiter.
NECLUMI – a probable future of jewellery from ◥ panGenerator on Vimeo.


