Die Marke VFS fungiert als Partnerin des von Progold initiierten Wettbewerbs, der die Gestaltung von Schmuckstücken mittels 3D-Druck fördert.
Der „Progold Design for Additive Manufacturing Contest“ geht in eine neue Runde – ein internationaler Wettbewerb, der sich an Studierende im Bereich Schmuckdesign richtet. Ins Leben gerufen und veranstaltet wird der Wettbewerb von Progold, einem Unternehmen aus Trissino (Vicenza). Progold ist ein führender Akteur in der Herstellung von Schmuck-Halbzeugen mittels additiver Fertigung (3D-Druck) in Edelmetall sowie ein Produzent von Legierungen und Vorlegierungen.
Der Wettbewerb findet bereits zum elften Mal statt. Ziel ist es, den Designern von morgen aufzuzeigen, welche Möglichkeiten die direkte additive Fertigung in Edelmetall bietet. Kreativpartner in diesem Jahr ist VFS, die von Valentina Ferragni gegründete Schmuckmarke. Die große internationale Resonanz des Wettbewerbs spiegelt sich in einer Rekordbeteiligung von Bildungseinrichtungen wider: 25 Schulen (+80 % gegenüber dem Vorjahr) aus 12 Ländern weltweit nehmen teil.

Die Schulen
Sieben italienische Institute haben teilgenommen (IED Rom, IED Turin, IED Mailand, LAO – Le Arti Orafe in Florenz, Galdus in Mailand, For.Al in Valenza und die CPV Gold Academy in Vicenza). Hinzu kommen sieben europäische Schulen: die Hochschule Trier (Deutschland), die Haute École de Joaillerie in Paris (Frankreich), die Akademia Sztuk Pięknych in Danzig (Polen), die Birmingham City School of Jewellery (Vereinigtes Königreich), die JORGC Escola de Joieria in Barcelona (Spanien), die Escuela Atlántico in Vigo (Spanien) und die HEAD Genève (Schweiz). Weitere 11 Schulen stammen aus dem Rest der Welt: Das FIT – State University of New York, die Rhode Island School of Design (RISD) und das Massachusetts College of Art and Design vertreten die Vereinigten Staaten. Aus Asien und dem Nahen Osten sind drei Schulen aus China (GIC Gemmological Institute in Wuhan, Guangzhou Polytechnic University und Shenzhen Polytechnic University) sowie drei aus Thailand (Srinakharinwirot University, Burapha University und die Faculty of Decorative Arts der Silpakorn University) dabei; zudem eine Schule aus Hongkong (Hong Kong Design Institute) und eine aus Dubai (Dubai Design Academy).

Der Wettbewerb 2026–2027
Ob einzeln getragen, als asymmetrisches Paar, zerlegbar oder neu zusammensetzbar – der Ohrring steht im Mittelpunkt der neuen Ausgabe des „Progold DFAM Contest“. Die Studierenden sind dazu aufgerufen, am Wettbewerb „Wear It Your Way: Reinvent the Earring with VFS“ teilzunehmen. Dabei gilt es, die Markenidentität von Valentina Ferragni neu zu interpretieren – wobei der Ohrring das ikonischste Schmuckstück der Marke darstellt. Das Schmuckstück muss aus 9-karätigem Gelbgold, 950er Platin oder einer Kombination aus beiden Metallen gefertigt sein. Die Wahl von 9-karätigem Gold, so erklären die Organisatoren, ist eine strategische Entscheidung. Es handelt sich dabei nämlich um ein Material, das… Dies gewährleistet die Treue zur Zielgruppe der Marke sowie die Konsistenz ihres Stils und positioniert den Schmuck passend für das Publikum von VFS. Die Umsetzung der Entwürfe erfolgt mittels L-PBF-Technologie (Laser Powder Bed Fusion) – einem additiven Fertigungsverfahren (3D-Druck) für Edelmetalle, das ein besonderes Know-how von Progold darstellt.

Die Phasen
Jede Bildungseinrichtung kann bis zu 30 namentlich zugeordnete Entwürfe einreichen (einen pro Studierendem), die in Form von Skizzen vorzulegen sind. Eine Fachjury, bestehend aus Vertretern von Progold und der Partnermarke VFS, bewertet diese anhand von vier Kriterien: Übereinstimmung mit der Markenidentität (30 %), intelligente Nutzung der Möglichkeiten der additiven Fertigung (30 %), Ergonomie und Tragekomfort (20 %) sowie die Fähigkeit, die dem Entwurf zugrunde liegende Idee zu vermitteln (20 %). Bis zu drei Entwürfe pro Einrichtung gelangen in die zweite Phase, in der digitale 3D-Modelle erstellt werden. Diese durchlaufen eine technische Prüfung hinsichtlich messbarer Parameter – etwa Mindestwandstärken, Aufbauwinkel sowie spezifischer Designanforderungen, die bei der additiven Fertigung zu berücksichtigen sind.
Aus dieser Auswahl geht pro Schule jeweils ein Finalist hervor. Die Finalentwürfe werden Anfang Dezember bekannt gegeben; anschließend werden die zugehörigen Präsentationsvideos auf der Website von Progold veröffentlicht, womit auch die Online-Abstimmungsphase beginnt.

Präsentation und Preisverleihung
Progold fertigt alle Finalentwürfe an. Die anschließende Ausarbeitung erfolgt durch Fratelli Bovo – den technischen Partner dieser Ausgabe. Das 1977 gegründete Unternehmen aus Trissino (Vicenza) ist auf den Entwurf und die Herstellung von Goldschmuck spezialisiert. Im Januar lädt Progold die jungen Finalisten nach Italien ein, anlässlich der Fachmesse Vicenzaoro (15.–19. Januar 2027). Dort – auf der von der Italian Exhibition Group organisierten Messe, die jährlich die Akteure der Schmuckbranche zusammenbringt – … …Juwelier werden die Schmuckstücke ausgestellt und präsentiert. Im selben Zeitraum findet am Sonntag, dem 17. Januar, um 14.00 Uhr die Preisverleihung statt – in der wunderbaren Kulisse des Teatro Palladio auf der Vicenzaoro (Fiera di Vicenza).
Neben dem Preis der Fachjury werden im Rahmen der Veranstaltung drei weitere Auszeichnungen vergeben: der Preis der Online-Jury, der Publikumspreis (bei dem die Anwesenden vor Ort ihren Favoriten wählen können) sowie der „Platinum Special Prize“, der vom Sponsor Platinum Guild International verliehen wird.

