Vierte Ausgabe des „Valenza Gem Forum“, initiiert von der Fondazione Mani Intelligenti in Zusammenarbeit mit der Italian Exhibition Group.
Ein Forum, das sich dem Schmuck, den Edelsteinen, dem anspruchsvollen Kunsthandwerk, dem Luxusmarkt sowie den Herausforderungen der gesamten Wertschöpfungskette in der Schmuckbranche widmet. Dies sind die Schwerpunkte der vierten Ausgabe des „Valenza Gem Forum“, das von der Fondazione Mani Intelligenti in Zusammenarbeit mit der Italian Exhibition Group – dem Veranstalter der „Vicenzaoro“ – sowie der CIBJO (The World Jewellery Confederation) organisiert wird. Die Veranstaltung findet am 22. Oktober 2026 statt (Beginn: 14:30 Uhr, Spazio 750, Valenza). Thematisiert werden zudem die Produktivität des lokalen Clusters, Konsum- und Vertriebstrends im Bereich des hochwertigen Schmucks, Kreativität und Innovation sowie die Rückverfolgbarkeit und Beschaffung von Edelsteinen und Diamanten – Materialien, die in Valenza bereits seit über zwei Jahrhunderten verarbeitet werden.
Anfertigung eines Rings im Recarlo-Atelier
Das „Valenza Gem Forum“ entstand aus dem Wunsch heraus, den Wert unseres Clusters, die Menschen, die es mit Leben füllen, und die Fachkompetenzen, die seinen weltweiten Ruf begründet haben, in den Mittelpunkt zu stellen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, Gelegenheiten zum Austausch zu schaffen, die die gesamte Wertschöpfungskette der hochwertigen Schmuckbranche einbeziehen. Ziel ist es, die Veranstaltung zunehmend international auszurichten und das Forum auch im Rahmen bedeutender globaler Schmuckmessen zu präsentieren. Als Fondazione Mani Intelligenti investieren wir weiterhin gezielt in die Ausbildung, damit junge Menschen in dieser Branche eine Chance für ihre berufliche und persönliche Entwicklung erkennen – und dazu beitragen können, die Zukunft von Valenza und der gesamten Branche aktiv mitzugestalten.
Alessia Crivelli, Präsidentin der Fondazione Mani Intelligenti
Die Zukunft des Schmucks wird auch im Kontext der Verbrauchergewohnheiten betrachtet – mit besonderem Augenmerk auf die neuen Generationen, allen voran die Gen Z (grob definiert als die zwischen 1997 und 2012 Geborenen), die voraussichtlich am stärksten am Kauf von Schmuck interessiert sind. Weitere Themen sind die künstliche Intelligenz und neue Technologien im Schmuckdesign, die Rolle von Edelsteinen in kreativen und gestalterischen Prozessen, das Verhältnis von Angebot und Nachfrage sowie die sich wandelnden Anforderungen der Hersteller.
Zudem wird der Vergleich zwischen natürlichen und synthetischen Diamanten beleuchtet, ebenso wie neue Perspektiven auf dem internationalen Markt und die Veränderungen, die die gesamte Wertschöpfungskette betreffen.
Das Programm des Valenza Gem Forum gliedert sich in zwei Hauptbereiche, die darauf ausgelegt sind, unterschiedliche Kompetenzen, Visionen und Perspektiven miteinander ins Gespräch zu bringen. Die Sitzung „Universität & Innovation“ widmet sich dem Beitrag der akademischen Welt sowie den Chancen, die technologische Innovationen – von KI über digitale Anwendungen bis hin zu neuen Möglichkeiten für das Schmuckdesign – eröffnen. Hierzu sprechen Paolo Minzioni, Prorektor für Innovation und künstliche Intelligenz an der Universität Pavia, sowie Matteo Alvaro, Prorektor für internationale Angelegenheiten und Leiter des Forschungszentrums Cristal.
Schmuckherstellung im Atelier in Pedemonte (LVMH)
Die Sitzung „Business & Markt“ bietet Herstellern, Branchenakteuren und Experten ein Forum für den Austausch. Im Fokus stehen dabei Veränderungen der Nachfrage, die Entwicklung des Konsumverhaltens sowie die Zukunftsaussichten der Wertschöpfungskette. Ziel ist es, Marktdynamiken zu analysieren, neue Chancen zu identifizieren und Strategien zu erörtern, die zur Bewältigung künftiger Herausforderungen erforderlich sind. Als Referenten treten auf: Francesca Manfredi, Head of Sustainable Innovation, Watches & Jewellery bei Kering; Hasu Dholakiya, CEO von Dholakia Lab Grown Diamond; sowie Emma Wade-Smith, Senior Vice President, Government Affairs bei der De Beers Group. _______
Eine Veranstaltung wie das „Valenza Gem Forum“ bietet die Gelegenheit, die internationale Positionierung des Clusters Valenza zu festigen – eines Standorts, der als Welthauptstadt der Haute Joaillerie und als Symbol für die Exzellenz italienischer Juwelierskunst anerkannt ist. Der Wert dieses Treffens resultiert aus gemeinsamen Anstrengungen sowie geteilten Zielen und Visionen. Dies spiegelt sich im hochkarätigen Kreis der Gäste und in der namhaften Riege der Partner wider, denen unser aufrichtiger Dank gilt. Die Qualität des fachlichen Austauschs schafft neue Möglichkeiten für die Vernetzung und Entwicklung der gesamten Wertschöpfungskette. Für Vicenzaoro und die IEG bedeutet die Unterstützung solcher Begegnungen, die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu fördern, Innovationsprozesse zu begleiten und den Dialog zwischen den italienischen Produktionszentren und den internationalen Märkten zu stärken.
Matteo Farsura, Global Exhibition Manager Jewellery & Fashion bei der IEG
Matteo Farsura
In einem Markt, der sich stetig weiterentwickelt, ist es von entscheidender Bedeutung, den Dialog zwischen allen Akteuren der Wertschöpfungskette zu fördern und eine gemeinsame Kultur der Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Verantwortung zu stärken. Initiativen wie diese tragen dazu bei, eine Branche zu entwickeln, die sich ihrer Verantwortung zunehmend bewusst ist und bestens darauf vorbereitet ist, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern – und dabei gleichzeitig den Wert und die Authentizität ihrer herausragenden Erzeugnisse zu bewahren.
Gaetano Cavalieri, Präsident von CIBJO