Fünf Dinge, die du vor dem Kauf eines Verlobungsrings wissen solltest ♦︎
Wenn du dir sicher bist, die Richtige gefunden zu haben – die Frau, die du in ein paar Monaten oder Jahren nicht bereuen wirst (und du gehst davon aus, dass sie dich auch nicht bereuen wird) –, wenn du dir überlegt hast, wie du ihr den Antrag machen willst, und wenn du erwartest, dass sie mit Tränen in den Augen „Ja“ sagt, dann ist es Zeit, über den Ring nachzudenken.
1 Wann verschenkt man einen Verlobungsring?
2 Die 10 Etikette-Regeln für den Verlobungsring
3 So wählen Sie den Verlobungsring aus
4 Verlobungsring: 5 Wissenswertes
5 Frauen unzufrieden mit dem Verlobungsring
6 Frauen, die bereit sind, für ihren Verlobungsring zu bezahlen
7 Farbige Verlobungsringe
Das ist keine Entscheidung, die man leichtfertig treffen sollte. Der Ring wird (hoffentlich) ihr Leben lang an ihrem Finger bleiben. Und er wird sie immer an den Moment erinnern, als du ihr den Heiratsantrag gemacht hast. Deshalb ist es wichtig, die richtige Wahl zu treffen.

Leider liegt das Problem im Preis. Fast immer stehen Brautpaare noch am Anfang ihrer Karriere oder haben ein geringeres Einkommen als diejenigen, die schon jahrelang arbeiten. Wie wählt man also den richtigen Ring? Hier sind fünf Tipps für die richtige Entscheidung.

1. Die Ringform wählen
Die erste Entscheidung betrifft die Ringform. Der Klassiker ist der Solitärring, ein Goldring mit einem kleinen oder großen Diamanten. In 90 % der Fälle passt er perfekt. Aber ist er wirklich die richtige Wahl? Vielleicht wünscht sie sich nicht unbedingt ein traditionelles Schmuckstück: Es gibt unzählige Verlobungsringvarianten, vielleicht nicht mit Diamanten, sondern mit farbigen Edelsteinen wie Saphiren und Rubinen. Kate Middleton und Prinzessin Eugenie beispielsweise erhielten Verlobungsringe mit Saphiren. Die Wahl ist etwas schwieriger, aber bedenken Sie, dass ein Saphir in der Regel günstiger ist als ein Diamant.

2. Legen Sie Ihr Budget fest
Nachdem Sie sich für den gewünschten Ringtyp entschieden haben, legen Sie Ihr Budget fest. Noch besser: Legen Sie einen Mindest- und einen Höchstbetrag fest, um Ihre Suche einzugrenzen. Früher richtete sich der Preis eines Verlobungsrings nach dem monatlichen Einkommen. Jemand, der beispielsweise 2.000 € oder 2.000 $ im Monat verdiente, konnte sich einen Ring für 6.000 $ leisten – das Dreifache seines Monatseinkommens. Diese Regel wird jedoch heute kaum noch befolgt. Eine Hochzeit ist teuer, daher sollten Sie keine Ausgaben tätigen, die andere wichtige Entscheidungen verhindern. Manche Paare beziehen sogar ihren Partner mit ein, insbesondere wenn dieser finanziell sehr sicher ist. Das nimmt natürlich die Überraschung und bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Ring auch gut ankommt. Dennoch ist es wichtig zu bedenken, dass ein Verlobungsring ein bedeutsames Schmuckstück ist.

3. Beginnen Sie Ihre Suche
Als Erstes sollten Sie auf gioiellis.com stöbern. Wir haben Verlobungsringe bereits in vielen Artikeln besprochen: Sie finden dort bestimmt interessante Anregungen und Informationen. Anschließend können Sie online recherchieren: So können Sie ganz einfach Preise und Angebote verschiedener Marken vergleichen. Bevor Sie sich jedoch für einen Ring entscheiden, empfiehlt es sich, mindestens drei Juweliergeschäfte zu besuchen, um sich einen Überblick zu verschaffen. Es ist immer ratsam, einen Ring aus der Nähe zu betrachten. Übrigens: Bedenken Sie, dass ein Verlobungsring oft zusammen mit einem Ehering, meist dem klassischen Goldring, getragen wird. Daher sollten die beiden Ringe gut zusammenpassen.

4. Qualität prüfen
Fast immer fällt die Wahl für einen Verlobungsring auf einen Goldring mit einem Solitärdiamanten oder mehreren Diamanten. Achten Sie in diesem Fall auf die Diamantenklassifizierung: Gewicht und Qualität bestimmen den Wert des Schmuckstücks. Diamanten werden hauptsächlich anhand der vier „Cs“ bewertet. Eine ausführliche Erklärung finden Sie hier. Bedenken Sie jedoch, dass Sie nicht unbedingt den hochwertigsten Diamanten (Farbe D) wählen müssen. Auch ein Diamant der Farbstufen F oder G sieht hervorragend aus.

5. Das richtige Diamantgewicht wählen
Ein Ring mit einem großen Diamanten wirkt zweifellos eindrucksvoller. Doch das ist nicht unbedingt die beste Wahl. Das Gewicht eines Diamanten wird in Karat gemessen (1 Karat entspricht 0,2 Gramm), was aber nicht unbedingt der Größe entspricht. Es kommt auf den Schliff an: Der klassische Schliff ist der runde Brillantschliff mit 58 Facetten. Es gibt jedoch auch andere, attraktivere Formen wie den Oval- oder Tropfenschliff, die bei kleineren Diamanten seltener vorkommen. Der Wert eines Diamanten wird aber nicht so sehr vom Gewicht, sondern vor allem von seiner Qualität bestimmt, die maßgeblich von den berühmten vier „Cs“ abhängt. Was also tun? Ein guter Kompromiss ist ein kleinerer, aber sehr brillanter Diamant, der von einer Krone aus Mikrodiamanten umgeben ist. Dadurch wirkt der Ring noch funkelnder.



