Lalique-Kollektionen sind wieder bereit für Fans von einem der großen Namen der Schmuckgeschichte
Tod und Auferstehung. Oder wenn du es mehr magst: eine gute Wiederbelebung. Die Geschichte der Marke Lalique geht vor mehr als eineinhalb Jahrhunderten zurück, nämlich am 6. April 1860 das Geburtsdatum von René Jules Lalique. Einer der größten Designer, aber der Begriff ist sehr reduktiv, was eine Ära und übrigens die Belle Epoque, in Paris und im Schmuck markierte. Seine Kreationen hatten vor allem natürliche Elemente, Tiere und Frauen mit dem Stil des Jugendstils und des Art Deco.

Lalique war nicht nur ein Experte für Gold und Edelsteine, sondern auch ein Glasmacher und Objektdesigner. Er arbeitete für Cartier, entwarf Juwelen für Sarah Bernhardt und war ein Star der 1900er Weltausstellung in Paris. Im Jahre 1945 wurde seine Firma, die ihre Tätigkeit zu den Kristallobjekten erweitert hatte, auf ein bisschen von seinem Neffen Marie-Claude verfolgt. Die Marke Lalique ist 2008 wieder in vollem Umfang zurückgekehrt, als sie von Swiss Art & Fragrance unter der Leitung von Silvio Denz gekauft wurde.

Das Unternehmen stellt Parfüms und Kristalle her, ist aber auch zum Schmuck zurückgekehrt, mit Kollektionen wie Terramineral, das drei geformte und gemeißelte Kristallschliffe aufweist, die ebenso abwechslungsreiche wie elegante Muster erzeugen. Wie eine Zargenfassung umschließt die zarte Fassung perfekt die Konturen des Kristalls. Oder mit Linien wie Ginko, inspiriert von den Blättern der asiatischen Pflanze. Eine Wiedergeburt, die von Liebhabern mit Freude aufgenommen wird, die nun zwischen edlem Schmuck und einer Linie mit einigen wenigen Haute Joaillerie-Stücken wählen können. Lalique hat außerdem in der Rue de la Paix in Paris, nur wenige Schritte vom Place Vendôme entfernt, ein Geschäft für Schmuck und Haute Joaillerie eröffnet. Die Kollektionen mit über 200 Stück bestätigen die Wiedergeburt der Marke Lalique im Bereich Schmuck, der zählt.




